Wie sie die beste BPM Software finden

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Wie sie die beste BPM Software finden

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Auf der Suche nach einer optimalen BPM-Lösung können sich Unternehmen schonmal leicht im Dickicht der Betriebe, die BPM-Programme und Lösungen anbieten verfranzen. Unterdessen die einen schon Microsoft Powerpoint oder Visio als BPM Software tolerieren, kommen diese Anwendungen für Andere, angesichts ihres eingeschränkten Funktionen nicht in Frage. Welches Tool das passende ist, hängt ergo zunächst von den Anforderungen des Unternehmens ab, wer nur ein paar schöne Prozessdiagramme gestalten möchte, für den reichen die einfachen Lösungen möglicherweise schon aus. Wer demgegenüber mehr aus einer BPM-Strategie herausholen möchte, für den sind größere Tools die bessere Wahl. Ebendiese sind auf die jeweiligen Bereiche eines Betriebes zugeschnitten und assistieren dabei einzelne Prozesse zu verbessern und Ressourcen zu schützen.

Den schnellsten Weg zur passenden BPM-Software findet man, indem man bei der Recherche ein paar wichtige Fragestellungen beachtet. Anhand dieser können bestimmte BPM-Tools unmittelbar ausgeschlossen werden und Andere in die engere Selektion genommen werden. Betriebe sollten sich danach mit den jeweiligen Anbietern zusammensetzen um zum Schluss übrige offene Fragen zu klären und die Wahl einer bestimmtem BPM Software finalisieren zu können.

1. Setzt der Anbieter auf Standards?

Zwar ist die Beachtung von Standards ein überaus wichtiger Faktor, andererseits sollte darauf geachtet werden, dass selbige zum eigenen Unternehmen passen. Noch vor wenigen Jahren setzten viele Anbieter so gut wie blind auf den Ausführungsstandard BPEL, der in der Realität jedoch oftmals keine entsprechende Lösung für das jeweilige Problem aufzeigte. Lassen Sie den jeweiligen Standard ergo bereits in der Evaluierungsphase auf Ihre Gegebenheit planen, um Fauxpas bei der Wahl des richtigen Standards zu umgehen.

2. Qualifizierte Angestellte im Unternehmen

Wenn Firmen mit Hilfe von einem mächtigen BPM-Programm die einzelnen Prozesse im Betrieb verbessern möchten, braucht es zu diesem Zweck größtenteils darauf geschultes Personal. Die beste BPM-Software löst nichts, wenn sich hiermit keiner auskennt. Ansonsten muss den jeweils zuständigen Mitarbeitern Zeit gegeben werden, sich mit den komplexen Standards auseinanderzusetzen. Die Einführung einer BPM-Software geht somit fast immer gleichwohl mit der Qualifizierung eigener oder der Einstellung neuer Arbeitnehmer einher, welche die Software beaufsichtigen und als Ansprechpartner im eigenen Unternehmen handeln können.

3. Universal BPM Software gibt es nicht

Keineswegs wenige Anbieter werben mit der BPM-Lösung auf Knopfdruck. Moderne Software-Lösungen nehmen dem Unternehmen richtiger Weise jede Menge Arbeit ab, völlig unabhängig von IT-Spezialisten bleibt man damit dennoch auch immer noch nicht. Gerade komplexe Geschäftsprozesse benötigen meist die Realisierung von Komponenten, die sich nicht ohne weiteres entwickeln lassen. Softwareentwickler und EDV-Fachleute sind somit auch immer noch von Nöten, auch wenn BPM-Tools das Zusammenspiel zwischen Anwendern, Analysten und Entwicklern spürbar simplifizieren.

4. Testen Sie selber

So schön ein Produkt von den Beschreibungen des Anbieters auch zu Ihren Anforderungen passen mag, vertrauen Sie nicht vollkommen darauf. Nicht selten werden Kunden anschließend erst böse überrascht, wenn Verträge bereits geschlossen sind und damit begonnen wurde die BPM-Lösung ins Unternehmen zu integrieren. Lassen sie die eigenen Geschäftsprozesse demzufolge durch ein Proof of Concept begleiten, bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden. Relevant ist auch, dass neben dem Anbieter auch Ihre eigenen Beschäftigten in die Umsetzung involviert sind. Nur so können Sie sich einen genauen und unabhängigen Eindruck von der tatsächlichen Wirksamkeit und Nutzerfreundlichkeit der einzelnen BPM-Lösungen besorgen.